Lerneinheit über soziale Netzwerke

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Ich habe eine Lerneinheit über soziale Netzwerke erstellt und wollte sie hiermit vorstellen:

Das Material ist eigentlich eine Webseite, die ich mit eXeLearning erstellt habe und jederzeit abrufbar ist. Das können also sowohl Lehrer für den Präsenzunterricht verwenden (Arbeitsblätter werden zur Verfügung gestellt) oder als Online-Aktivität anbieten, als auch Lerner im Rahmen des Selbststudiums. Über Kommentare und Kritik würde ich mich sehr freuen, vor allem, wenn jemand das Material tatsächlich verwendet.

Rückblick

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In den nächsten Wochen findet einen vom ELMA-Projektteam organisierten Arbeitstreffen in Dresden statt. Da ich nicht teilnehmen kann, möchte ich hierbei einen kleinen Beitrag leisten. Dabei möchte ich einen Rückblick versuchen, vielleicht kann meine Erfahrung jemandem vom Nutzen sein.

Der Kurs Online-Unterrichten hat mich dazu gebracht, mich zum ersten Mal theoretisch mit dem Thema E-Learning zu beschäftigen. Ich habe schon vor dem Kurs mit Moodle gearbeitet und hatte schon Erfahrung mit anderen Web 2.0 Werkzeugen, wie Wikis und Blogs, aber ich wollte auch darüber reflektieren. Dieser Kurs hat mir eine sehr schöne und wertvolle Gelegenheit gegeben, das im Austausch mit anderen Kollegen zu machen. Meine Gedanken habe ich in unserem Online-Klassenraum in Foren und Wikis geäußert, sowie in diesem Blog, der aus diesem Anlass geboren ist. Damit habe ich zum ersten Mal auf Deutsch gebloggt! Und ich hoffe, dass ich das weiter machen kann.

Obwohl ich, wie gesagt, Moodle schon kannte, war ich mit dem Moodle-Wiki nicht vertraut. Durch den Kurs habe ich diese Funktion besser kennengelernt und habe es gewagt, in meinem eigenen Kurs, Wiki-Aktivitäten vorzuschlagen. In meinem letzten Beitrag habe ich davon erzählt.

Nach dem Kurs, habe ich auch die Arbeit mit Foren verstärkt. Ich habe im Kurs immer ein Forum für alles: Fragen, Hinweise, Nachrichten, Benachrichtigungen, usw. In diesem Forum kann jeder (Lehrer und TN) eine Diskussion anfangen und ich flehe den Studenten an, das Forum so oft wie nötig zu benutzen. Trotzdem bekomme ich immer wieder allgemeine Fragen durch E-Mail. Ich antworte dann durch das Forum und damit bringe ich die Sachen zu dem „richtigen“ Weg.

Ich benutze auch Foren für Kommunikationsaufgaben mit einer konkreten Fragestellung. Sie ermöglichen, die schriftliche Produktion bei einer kommunikativen Situation an der allen sich beteiligen können, so dass jeder von jedem lernen kann. Ich gebe zwei Beispiele dazu:

  • Forum-Beispiel 1: Das Ziel der Übung ist die Indefinitpronomen zu üben. Das Thema hatte ich im Unterricht natürlich schon eingeführt. Ich gebe ein Bild und erstelle folgende Aufgabe: „1. Kommentiere das Bild in dem du Indefinitpronomen verwendest (siehe Übung 2b auf S. 39). Einige Sätze sollen richtig andere aber falsch sein. 2. Reagiere auf mindestens 2 Beschreibungen der anderen Teilnehmer in dem du sagst, welche Sätze richtig oder falsch sind“. Mit „richtig“ und „falsch“ ist nicht grammatikalisch richtig/falsch gemeint, sondern ob die Sätze der Wirklichkeit entsprechen.
  • Forum-Beispiel 2: Mit diesem Forum sollen die Einladungen und die Reaktionen dazu geübt werden. Die Studenten bekommen vier Party-Bilder zu sehen (Hochzeit, Grill, Geburtstag und Büroeinweihung). Sie sollen eine aussuchen und den anderen Teilnehmer durch das Forum zu der Party einladen. Sie müssen dann auf zwei Einladungen reagieren, einmal akzeptieren und einmal nicht akzeptieren und sich entschuldigen.

Was ich im Online-Unterrrichten–Kurs dazu gelernt habe, ich lockerer damit umzugehen. Früher hat mich beunruhigt, dass in den Foren so viele Fehler vorkommen und ich keine richtige Form der sinnvollen Korrektur gefunden habe, und auch keine Zeit für einzelne Korrekturen hatte. Mirjam Hauck, unsere Lehrerin, hat mir Folgendes gesagt und mich damit sehr geholfen:

Ich persoenlich finde allerdings, dass Chats und Foren im Unterricht vor allem (nicht ausschliesslich) dafuer verwendet werden sollten, wofuer sie auch sonst im Alltag verwendet werden, fuer informellen Informationsausstausch. Im Hinblick aufs Sprachenlernen bedeutet das, dass sie meiner Meinung eher dafuer geeignet sind Kommunikation also solche zu trainieren. Wenn Sie das Ihren TN klar machen und damit die richtige Erwartungshaltung schaffen, brauchen Sie sich wegen der Fehlerkorrektur kein allzu grossen Sorgen mehr zu machen. Vielleicht muessen Sie die Student/innen ab und zu daran erinnern, was das Ziel der Forumarbeit ist: Kommunikationstraining!

Meine Kollegin Mara Hernández äusserte sich auch dazu:

In den Fällen, die Du beschreibst würde ich den TN in erster Linie nicht korrigieren. Erstmal sollen sie sich spontan in der Fremdsprache ausdrücken, ohne sich dabei ständig Gedankenzu machen, ob sie sich jetzt grammatikalisch richtig artikulieren oder nicht. Auch wenn sie im Lernprozess sind zu dem natürlich Korrekturen gehören, sollen sie vor allem genug Selbstvertrauen entwickeln, sich in der Fremdsprache ungehemmt auszudrücken und miteinander kommunizieren. Darüber hinaus kann es für Deine Motivation (wichtiger Aspekt) recht anstrengend sein, jeden Beitrag auf Fehler zu untersuchen und diese zu korrigieren. Vielleicht könntest Du eine Zusammenfassung der häufigsten Fehler erstellen und nach der Forum-Übung Teil einer Sitzung diesen Fehlern zu widmen und zusammen mit den Teilnehmern zu kommentieren. Wie das konkret aussehen soll, weiß ist jetzt nicht… Ich müsste nochdarüber nachdenken. Aber ich glaube, dass die Teilnehmer mit diesen Forum-Übungen und trotz Fehlern auch die Angst überwinden sich in der Fremdsprache zu äußern. Je oft sie das machen und je weniger sie dabei „gestört“ werden, desto besser.

Sonst habe ich keine für mich neuen Materialien entwickelt, aber ich habe an dem was ich schon vorher machte einiges geändert, weil mir durch das Reflektieren und durch den Austausch mit anderen Kollegen vieles bewusst geworden ist. Zum Besipiel versuche ich die Anweisungen der Online-Aufgaben deutlicher zu formulieren, so dass die Lerner genau wissen, was sie machen sollen, wie und gegebenenfalls auch wann oder bis wann. Und ich versuche auch ein Ziel explizit zu erwähnen, wobei ich daran noch intensiver arbeiten muss.

Ich nutze die Gelegenheit, mich mich noch einmal für die schöne und lehrreiche Erfahrung zu bedanken. Ich hoffe, dass es bald noch weitere solche Kurse gibt  und wünsche allen viel Erfolg und viel Spaß mit dem Einsatz von Online-Materialien im Sprachunterricht.

Eine Idee für den Einsatz von Wikis

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In unsere Moodle-Plattform sollen die Studierenden, das, was wir im Unterricht lernen, weiter über und vertiefen. In der ersten Lektion des Kurses (Niveau A2 > B1) beschäftigen wir uns mit dem Thema Einladungen und Feier zu Hause, sowie mit den interkulturellen Unterschiede, die damit verbunden sind. Die Idee für die Aktivität, die ich hier beschreiben möchte, habe ich aus dem ELE-Lernmethode Con gusto A2 (Klett, S. 60) genommen, aber habe sie als  Wiki-Übung im Moodle angepasst.

Aufgabestellung:

Das Tourist-Info-Büro hat uns darum gebeten, einen kleinen Führer für Spanier zu schreiben, die Leipzig besuchen und bei Leuten zu Hause eingeladen sind. Wir sollen Informationen über folgende Themen geben: Pünktlichkeit, Geschenke, Blumen, Essen, Gesprächthemen (Familie, Lohn, Arbeit…), Hilfe in der Küche, Etikett, Schuhe, wie lange darf man bleiben, wie soll man sich verabschieden…

Schreiben Sie Ihre Tipps für den höflichen Gast. Äußern Sie sich zu den angegebenen Themen oder andere, die Sie für wichtig halten. Klicken Sie auf „Bearbeiten“, schreiben Sie dann Ihren Satz einfach zu dem schon existierenden Text hinzu und klicken Sie am Ende unten auf „Speichern“. Sie können auch Sätze anderer Teilnehmer korrigieren, wenn Sie sicher sind. Das ist eben Team-Arbeit!

Ziele:

  • auf interkulturelle Unterschiede bewusst werden,
  • erste schriftliche Sätze öffentlich darstellen,
  • die kollaborative Arbeit üben,
  • das Gruppen-Gefühl verstärken.

Die Aufgabe ist nicht sehr kompliziert, trotzdem hat es nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe. Obwohl die Aufgabestellung klar sagt, dass der eigene Beitrag ZU den anderen geschrieben werden soll, hat ein Teilnehmer die früheren Beiträge überschrieben und durch seinen ersetzt. Ich vermute, sie können auch nicht so gut mit Wikis umgehen. Und ich werde in der Zukunft die Anweisungen noch deutlicher schreiben müssen. Es gab auch nicht so viele Beiträge, aber das hat wahrscheinlich nicht mit dem Wiki in sich zu tun, sondern damit, wie unsere Teilnehmer die Moodle-Aufgabe wahrnehmen. Daran müssen wir auch noch arbeiten.

Die Rolle des Online-Lehrers

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Vor einigen Wochen haben wir uns im Rahmen des Kurses „Online Unterrichten“ über die Rolle der Online-Lehrer unterhalten. Heute hat Emilio Quintana bei Blog Nodos ELE einen Post veröffentlicht, in dem er ein Schema von George Siemens ins Spanische übersetzt. Das Schema basiert auf einem Post von Siemens, der er schon vor einiger Zeit in seinem Blog veröffentlicht hat: Teaching in Social and Technologial Networks. Jetzt sind diese Überlegungen in Form eines Schemas bei der Zeitschrift Educause dargestellt worden (siehe Through the Open Door) und Quintana hat es eben ins Spanische übertragen, denn das gilt schon seiner Meinung nach als Referenzschema.

Traut sich da jemand diese schematische Darstellung ins Deutsche zu übersetzen?

Partnerübungen mit Flashmeeting

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Mirjam hat mir vorgeschlagen an einem konkreten Beispiel zu arbeiten, das die Anpassung von Präsenzaufgaben an Online-Aufgaben veranschaulicht. Die grösste Herausforderung von Online-Kurse scheint mir den mündlichen kommunikativen Aspekt beizubehalten, so werde ich im Folgenden eine Aufgabe, die man typischerweise im Präsenzunterricht im Paaren macht, an einem Flashmeeting-Treffen anpassen.

Zuerst zum Hilfsmittel:

Wenn ich früher an Videokonferenzen dachte, stellte ich mir ein Kauderwelsch von mehreren Kursteilnehmer vor. Im Laufe unseres Online-Kurses zum Thema Online Unterrichten haben wir mit Flashmeeting experimentiert und dabei gelernt, dass dieses Hilfsmittel ein sehr organisertes Gespräch erlaubt. Am besten hat mir gefallen, dass man das ganze Gespräch aufnehmen kann und es später unter Angabe des entsprechendes URL wieder hören und sehen kann. Das ermöglicht, dass einige Teilnehmer, die bei einem allgemeinen Treffen nicht sein könnten, das Gespräch später hören oder sehen. Das ist aber auch nützlich um Paaren-Gespräche, die die Lerner unter sich führen, später als Lehrer zur Verbesseungszwecke zu kontrollieren.

Jetzt zu der Aufgabe selber:

1. Allgemeine Anweisungen

  • Aufgabe: Deine Schule
  • Hilfsmittel: Videokonferenz mit Flashmeeting und Blog
  • Sprachniveau: B1-Lerner
  • Lernerprofil: Universitätsstudierende aus verschiedenen Fächern
  • Voraussetzungen: Die Lerner sind schon mit Flashmeeting und mit den Blogs vertraut und haben schon andere Aufgaben zu dem Thema gemacht, d.h. sie kennen schon das Vokabular.
  • Grammatikalisches Ziel: Imperfecto wiederholen und aktiv verwenden (mündlich und schriftlich)
  • Kommunikative Ziele:

– Sich über die Vergangenheit unterhalten.

– Sich über die Schule und das Schulsystem unterhalten.

– Den Wortschatz zum Thema Schulerinnerungen festigen.

  • Zeitpunkt: Wenn die vorherigen Aufgaben zu dem Thema erledigt sind. (Genauere Anweisungen sind vom Kurs abhängig).

2. Verlauf:

  • Schritt 1 – Vorbereitung

– Lesen Sie die Anweisungen zu der Aufgabe „Deine Schule“ genau durch, um über die Voraussetzungen und Ziele des Aufgabe informiert zu sein.

– Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, vereinbaren Sie einen Termin mit einem anderen Kursteilnehmer, um diese Aufgabe mit Flashmeeting zu machen. (Hier kann man es den Kursteilnehmer überlassen, mit wem sie üben wollen, oder vorher Paare durch irgendein Kriterium bestimmen.

  • Schritt 2 – Aufgabestellung

– Wie hat es Ihnen in der Schule gefallen? Was haben Sie damals gemacht? Woran können Sie sich erinnern? Lesen Sie die Fragen zu der Übung [biete ich hier nicht an, werden aber den Kursteilnehmer in spanischer Sprache gegeben] und machen sie sich Gedanken darüber. Genau diese Fragen sollen Sie auch Ihren Gesprächpartner stellen. Sie können natürlich auch andere Fragen hinzufügen. Notieren Sie dabei, was sie am Interesantesten finden.

– Vergessen Sie nicht, die URL des Gespräches zu speichern.

  • Schritt 3 – Abgabe und Ausertung

– Schicken Sie Ihrer Lehrerin oder ihren Lehrer die URL des Gespräches. Sie werden eine Gesamtauswertung in schriftlicher Form von ihm/ihr bekomme.

– Schreiben Sie in Ihrem Blog, was am Interessantesten aus diesem Gespräch gefunden haben. Sie können dabei auch Ihre eigene Schulerinnerungen zusammenfassen.

– Wenn beide Gesprächpartner einverstanden sind, können Sie auch in dem Blog die URL des Gesprächs veröffentlichen.

  • Schritt 4 – Interaktion mit der Gruppe

– Lesen sie das Post von einem anderen Kursteilnehmer und reagieren Sie mit einem Kommentar dazu.

– Hören Sie das Gespräch von einem anderen Paar zu. Was hat Ihnen am meisten gefallen oder überrascht? Reagieren Sie im Blog mit einem Kommentar dazu.

– Wenn keine Paare ihre URL veröffentlich haben, reagieren Sie auf zwei Posts von zwei verschiedenen Paare.

    Findet ihr, dass die Aufgabe erfolgreich sein kann? Habe ich vielleicht etwas außer Acht gelassen? Ich würde mich über Kommentare sehr freuen.

    Anwendbarkeit von Moodle-Tools

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    In meinem letzten Post habe ich unter den zu beachtenden Besonderheiten der Online-Aufgaben die Anwendbarkeit der Hilfsmittel erwähnt. Wie wir wissen, nicht jedes Hilfsmittel ist für jede Aufgabe geeignet. Ein paar Tage später hat  mir eine gute Kollegin einen wunderbaren Überblick der Moodle-Tools und ihre Anwendbarkeit geschickt, die ich heute hier weiter verbreiten möchte. Das Original von Joyce Seitzinger auf Englisch könnt ihr unter Moodle Tool Guide for Teachers finden. Die Übersetzung ins Deutsche von Martin Vögeli findet ihr hier.

    Besonderheiten der Online-Aufgaben

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    Meiner Meinung nach gelten die von mir erwähnten Erfolgsfaktoren auch für Online-Aufgaben. Bei diesen sollte man aber zusätzlich noch einiges beachten.

    • Klarheit: sollen im allgemein die Anweisungen der Aufgaben deutlich sein, ist das bei Online-Aufgaben entscheidend, denn der Lerner kann bei Fragen oder Zweifel nicht mit einer unmittelbaren Rückmeldung des Lehrers rechnen.
    • Technik: die technischen Aspekten sind bei Online-Aufgaben sehr wichtig. Als erstes sollte der Lehrer sicher sein, dass alle Kursteilnehmer die zu verwendeten Werkzeuge benutzen können. Wenn es sich um neue Werkzeuge handelt, sollte ihr Gebrauch im Vorfeld genau erklärt werden. Und dabei nicht vergessen, dass Online-Werkzeuge für das Sprachenlernen Hilfsmittel sind und nicht das Ziel.
    • Angemessenheit: man sollte sich immer fragen, ob es überhaupt Sinn macht, die Aufgabe online zu erledigen. Vor allem bei gemischten Kurse (Präsenz + Online), die die Online-Aufgaben als Vertiefung- oder Übungsangebot nutzen, sollte man das, was im Präsenzunterricht gut funktioniert, nicht online wiederholen.
    • Zeitaufwand: sich in der virtuellen Welt zu bewegen ist nicht immer schneller als in der realen Welt. Die Wege sind oft unergründbar und es kann schwierig sein, sich alle möglichen Konstellationen auszudenken. Mann sollte also großzügig planen und dabei beachten, wie viel Zeit die Aufgabe den Lernern in Anspruch nehmen wird, aber auch wie viel Zeit der Lehrer für ein Feedback brauchen wird. Die Aufgabe soll nämlich für alle machbar sein.
    • Anwendbarkeit: für Online-Aufgaben gibt es eine ganze Reihe von Hilfsmitteln, aber nicht jedes ist für alles anwendbar. Meiner Meinung nach könnte man folgende Unterscheidungen machen:
      • Blogs sind vor allem für die Darstellung eigener Reflexionen geeignet
      • Wikis dagegen sind eher für die kollaborative Arbeit gedacht.
      • Foren sind für Fragen mit Diskussionscharakter angebracht, sowie für die allgemeine Kommunikation zwischen den Teilnehmern.
      • Chats und Videkonferenzen können den persönlichen Austausch im Präsenzunterricht online ersetzen und sind somit für reine Online-Kurse fast unerlässlich, für Präsenzkurse eher überflüssig (außer wenn es sich um den Kontakt mit anderen fremden Gruppen handelt)
      • HotPots (Lückentexte, Kreuzworträtsel, usw.) sind keine natürliche Online-Aufgaben, denn diese gibt es auch im Papierformat. Für die Lerner können sie aber sehr nützlich sein, denn sie bekommen eine unmittelbare Rückmeldung, ob sie die Aufgabe richtig oder falsch gemacht haben.
      • Online-Umfragen eigen sich für eine Selbstkontrolle, aber auch um gemeinsame Entscheidungen zu treffen oder die Vielfalt/ Übereinstimmung der Meinungen zu einem konkreten Thema darzustellen.
      • Podcasts sind bei reinen Online-Kurse eine gute Möglichkeit, den Teilnehmern die Sprache hören zu lassen.

    Wissen Sie von anderen Faktoren, die man bei der Erstellung von Online-Aufgaben beachten sollte?

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