Sicher gibt es weitere Unterscheidungen, aber erst einmal sollte klar werden, ob die Aufgabe zum Selbstentdecken oder zum Üben oder Vertiefen gedacht ist. Die Aufgabe soll also ein klares Ziel für Lehrer und Lerner haben, auch im Bezug auf den ganzen Kurs, also wie die Aufgabe in der gesamten Entwicklung zu verstehen ist. Darüber hinaus sollen die Anweisungen deutlich formuliert werden, so dass die Lerner genau wissen, was sie machen sollen, wie und gegebenenfalls auch wann oder bis wann. Und die Aufgabe soll natürlich im Rahmen der gegebenen technischen und zeitlichen Bedingungen machbar sein.

Zum Erfolg einer Aufgabe ist aber die Motivation der Lerner am Wichtigsten. Um diese zu gewährleisten kann ich mir zwei entscheidende Kriterien vorstellen:

  • Alter: die Aufgabe soll dem Alter der Lerner angemessen sein. Inhalte und Medium sollen daher genau ausgewählt werden.
  • Sprachniveau: die Aufgabe soll weder zu schwierig noch zu einfach sein. Sie muss herausfordernd sein, aber nicht so schwer, dass der Lerner sich überfordert fühlt und das Interesse verliert.

Durch weitere Faktoren könnte man die Motivation der Lerner fördern:

  • Persönlichen Bezug: ein Bezug zu der eigenen Erfahrungen, an der die Lerner anküpfen können, kann ihnen helfen, sich in der Fremsprache zu äussern.
  • Überraschungsfaktor: Neues, Fremdes den Lernern offenbaren, sogar für sie schockierende Aspekte der anderen Kultur. Das kann bestimmt die Aufmerksamkeit wecken und zum Erfolg führen.
  • Humor: das ist ohne Zweifel mit Sorgfalt zu behandeln. weil Humor so kulturell geprägt ist. Trotzdem kann ich mir auch gut vorstellen, dass lustige Motive auch das Interesse der Lerner erwecken können.

Fällt Ihnen noch was ein?

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