In unsere Moodle-Plattform sollen die Studierenden, das, was wir im Unterricht lernen, weiter über und vertiefen. In der ersten Lektion des Kurses (Niveau A2 > B1) beschäftigen wir uns mit dem Thema Einladungen und Feier zu Hause, sowie mit den interkulturellen Unterschiede, die damit verbunden sind. Die Idee für die Aktivität, die ich hier beschreiben möchte, habe ich aus dem ELE-Lernmethode Con gusto A2 (Klett, S. 60) genommen, aber habe sie als  Wiki-Übung im Moodle angepasst.

Aufgabestellung:

Das Tourist-Info-Büro hat uns darum gebeten, einen kleinen Führer für Spanier zu schreiben, die Leipzig besuchen und bei Leuten zu Hause eingeladen sind. Wir sollen Informationen über folgende Themen geben: Pünktlichkeit, Geschenke, Blumen, Essen, Gesprächthemen (Familie, Lohn, Arbeit…), Hilfe in der Küche, Etikett, Schuhe, wie lange darf man bleiben, wie soll man sich verabschieden…

Schreiben Sie Ihre Tipps für den höflichen Gast. Äußern Sie sich zu den angegebenen Themen oder andere, die Sie für wichtig halten. Klicken Sie auf „Bearbeiten“, schreiben Sie dann Ihren Satz einfach zu dem schon existierenden Text hinzu und klicken Sie am Ende unten auf „Speichern“. Sie können auch Sätze anderer Teilnehmer korrigieren, wenn Sie sicher sind. Das ist eben Team-Arbeit!

Ziele:

  • auf interkulturelle Unterschiede bewusst werden,
  • erste schriftliche Sätze öffentlich darstellen,
  • die kollaborative Arbeit üben,
  • das Gruppen-Gefühl verstärken.

Die Aufgabe ist nicht sehr kompliziert, trotzdem hat es nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe. Obwohl die Aufgabestellung klar sagt, dass der eigene Beitrag ZU den anderen geschrieben werden soll, hat ein Teilnehmer die früheren Beiträge überschrieben und durch seinen ersetzt. Ich vermute, sie können auch nicht so gut mit Wikis umgehen. Und ich werde in der Zukunft die Anweisungen noch deutlicher schreiben müssen. Es gab auch nicht so viele Beiträge, aber das hat wahrscheinlich nicht mit dem Wiki in sich zu tun, sondern damit, wie unsere Teilnehmer die Moodle-Aufgabe wahrnehmen. Daran müssen wir auch noch arbeiten.

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